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Tai Chi ist eine alte chinesische Bewegungskunst, die heute als Entspannungs-
und Konzentrationsübung Millionen Anhänger auf der ganzen Welt hat.
Durch langsame und fließende Bewegungen wird die Aufmerksamkeit geschult,
die Haltung und die Beweglichkeit verbessert. Man entspannt sich und ist
trotzdem voller Konzentration. Tai Chi wird daher auch als
Bewegungsmeditation bezeichnet. Es kann in jedem Alter gelernt und geübt
werden. Es erfordert keine körperliche Verausgabung und stärkt den Körper,
ohne hart zu machen. Durch regelmäßiges Üben werden Gesundheit und
Wohlbefinden verbessert, körperliche und seelische Funktionen werden günstig
beeinflusst. Die Basis des Tai Chi ist eine Abfolge von fließenden
Bewegungen, die sogenannte Form. Die Bewegungsabfolge ist traditionell
festgelegt und die Bewegungen haben bestimmte Bedeutung. Im Laufe der
Geschichte bildeten sich verschiedene Stilarten des Tai Chiīs heraus. Sie
sehen äußerlich unterschiedlich aus, bauen aber alle auf den selben
Grundprinzipien auf. |